Erstellung eines Gesamtkonzeptes zur Prävention und Rehabilitation traumatischer Ereignisse

Erstellung eines Gesamtkonzeptes zur Prävention und Rehabilitation traumatischer Ereignisse

Zielstellung des Seminars:


Die Zahl der traumatisierenden Ereignisse hat in den letzten Jahren zugenommen. Eine der Hauptursachen dafür ist der Anstieg von Aggression und Gewalt in vielen Bereichen. Unser Seminar möchte Sie dabei unterstützen, ein Gesamtkonzept aufzubauen, um traumatisierende Vorfälle möglichst zu verhindern bzw. darauf gut vorbereitet zu sein.

Als Arbeitgeber hat man die Pflicht, für sichere und gesunde Arbeitsbedingungen zu sorgen. Dazu gehört auch, traumatisierende Ereignisse möglichst zu verhindern. Das Hauptinstrument dafür ist die Gefährdungsbeurteilung und daraus abgeleitete Maßnahmen (Primärprävention). Im Seminar erfahren Sie, wie Sie dabei sinnvoller Weise vorgehen können.

Nach einem traumatischen Ereignis müssen dessen Folgen für die betroffene Person so gering wie möglich gehalten werden. Sehr wirksam ist dazu eine betriebliche psychologische Erstbetreuung durch qualifizierte Laien. Auch hier liegt die Verantwortung bei der Unternehmensleitung (Sekundärprävention). Dr. Bischoff zeigt im Seminar auf, was Sie darüber hinaus noch alles bei Ihrem betrieblichen Notfallmanagement berücksichtigen sollten.

Auf der Grundlage des DGUV Grundsatz 306001 „Traumatische Ereignisse – Prävention und Rehabilitation" werden konkrete Empfehlungen und Hilfen zur Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes für die Prävention und Rehabilitation traumatischer Ereignisse abgeleitet.

Inhaltliche Schwerpunkte:


  • Traumatisierende Ereignisse am Arbeitsplatz und deren Folgen für die betroffenen Personen
  • Maßnahmen zur Primärprävention
  • Gefährdungsbeurteilung
  • Unterweisung
  • Notfallmanagement
  • Betreuungskonzept
  • Maßnahmen zur Sekundärprävention: Betriebliche psychologische Erstbetreuung – Wann erforderlich?
  • Anforderungen an Erstbetreuer
  • Aufgabendefinition
  • Aus- und Fortbildung von Erstbetreuern
  • Tertiärprävention: Früherkennung, Behandlung/Psychotherapie und Eingliederung in das Erwerbsleben
  • Überblick über Handlungsmöglichkeiten der Unfallversicherungsträger

Zielgruppe:


Führungskräfte und Mitarbeiter, die ein Gesamtkonzept zum Umgang mit traumatisierenden Ereignissen erstellen sollen

Ihr Nutzen:


Sie erhalten vielfältige Anregungen und ein umfangreiches Hintergrundwissen zur Erstellung eines Gesamtkonzeptes für die Prävention und den Umgang mit traumatisierenden Ereignissen.